38. TSG-Sommerwanderung vom 31.5.bis 3.6.2018

Die geistige und körperliche Beweglichkeit zu fördern, ist Anlass zur diesjährigen Wanderung ins „liebliche Taubertal“.

Donnerstag. Die Abfahrt wurde etwas verzögert, hatte doch Otmar „Pro Secco“ bereitgestellt: denn heute wird unser Wandergeselle Hans B. 81, und sein neues Lebensjahr soll würdig und mit guten Wünschen begonnen werden. Zügig erreichten wir sodann das „liebliche Taubertal“ und stiegen in Bad Mergentheim in der „Alten Münze“ ab. Die folgende Tageswanderung führte uns durch die Anlage des „Deutschen Ordens“ hinein in den Kurpark, wo wir nach einer kurzen Rast gestärkt die vor uns liegenden Anforderungen bewältigen konnten. Der Anstieg über die Höhen der Tauberregion führte dann schließlich nach Edelfingen. Hier gibt es einen gleichnamigen Gasthof, der dem Appetit strapazierter Wanderer angemessene Portionen serviert. Der kurze Rückweg zur „Alten Münze“ war dann leicht zu bewältigen.

Freitag, Weikersheim. Kurze Fahrt mit der DB. Unser Scout Thomas führte uns nun zu einer mehrstündigen Wanderung durch die anmutige Landschaft des Taubertals um Weikersheim herum. Dieses Erlebnis hätte noch vertieft werden können, wenn in der auf dem Hinweisschild angekündigten „Berghütte“ auch Speis‘ und Trank angeboten worden wäre, doch es war ein Aussichtspunkt mit weitem Blick auf Weikersheim. Dort aber konnten wir nun nach Gusto eine gastliche Stätte aufsuchen und schließlich auch noch Schloß Weikersheim den fälligen Besuch abstatten. Zurück mit der DB nach Bad Mergentheim. Die Wandergruppe, noch mit einigen Toasts aus Hans‘ Jubeltag beschäftigt, erfährt nun, daß sein Ehegespons heute ihres eigenen Geburtstages freudig gedenke. Dieses Aufeinandertreffen bedeutender familiärer Ereignisse veranlaßte die Wandergesellen, spontan einen musikalischen Geburtstagsgruß (ohne Chorprobe) in die Heimat zu senden, der von Radio Mergentheim übertragen wurde. Stadtführung Bad Mergentheim. Lydia, die Stadtführerin biedermeierlich kostümiert, erklärt die graue Vorzeit, erhellend dann die Zeit des „Deutschen Ordens“ in Bad Mergentheim bis zum Anbruch der Neuzeit. Sie betont ausdrücklich, daß die Taubertaler weiterhin Bayern wären, denn diese Gegend gehörte früher zu Franken, und erst zu Napoleons Zeiten seien sie Baden angegliedert worden. Unser wissensdurstiger Mio vertiefte diese Übersicht durch eifrige Nach- und Zwischenfragen, wodurch aber Lydias Programm etwas verwirrt und abgekürzt wurde. Mit dem Aufzug der Stadtwache, den dazugehörigen Böllerschüssen und einem abschließenden musikalischen „Gute Nacht Gruß“ war dann die Präsentation der „guten alten Zeit“ beendet.

Samstag, Tauberbischofsheim. Mit der DB pünktlich nach TBB. Tour Guide und Scout Thomas führte uns ohne Irrwege durch Tauberbischofsheim und drum herum. Immer an der Spitze als Orientierungspunkt, die Mitwanderer folgten in verschiedenen sich immer wechselnden Grüppchen, die dann schließlich von Mio als eine Art Lumpensammler abgeschlossen wurde, manchmal abgelöst durch Hans B. und Robert. Um nicht mit naturfernen Fitness-Freaks verwechselt zu werden, ist unsere Wandertruppe durchsetzt mit Naturfreunden wie Hans S. und dem auch für Agrarfragen zuständigen Hans B. (sowie dem abwesenden Günther, dem Obstbaumexperten) die detailliert Blätter, Gräser und auch was sonst noch „kreucht und fleugt“ erläutern können. Ergänzend hierzu erhielten wir unterwegs von einem Weidmann einen kurzen Erfahrungsbericht über das interessante Zusammenleben mit Zecken, die sich ihm bei seinen Pirschgängen durch Wald und Flur gerne anschließen. Zum Abschluß in Tauberbischofsheim noch ein kurzes Rendezvous mit deren Brunnenschönheiten. Zurück in Bad Mergentheim beschlossen wird den Aufenthalt im europäischen Geiste: mit griechischer Küche in fränkischer Umgebung.

Sonntag, Distelhausen. Mit guten Erinnerungen verlassen wir nun Bad Mergentheim und fahren nach Distelhausen zur Brauerei. In einer zweistündigen Wanderung war Distelhausen umrundet. Mit einem landestypischen Abschluß in der Brauerei beendeten wir unsere Reise ins „Liebliche Taubertal“ und kehrten zurück zum heimatlichen Herd. Thomas, Planer, Organisator und Scout, hatte wieder eine rundum schöne und kurzweilige Wandertour zusammengestellt und uns ohne Ausfälle zurück nach Friedrichsdorf geführt.

Teilnehmer: Hans B, Udo, Mio, Horst, Otmar, Thomas M, Frank, Hans S, Robert

Bericht: Robert Baumgärtel

Bad Mergentheim 2018

 

Wanderer 2018

 

TSG-Senioren auf Radtour 2018

 Von Sonntag, 10. Juni, bis Samstag, 16. Juni 2018, waren wieder sieben Leichtathletik-Senioren auf Radtour. Nach der sehr anspruchsvollen Tour des Vorjahres ging es dieses Mal in die für uns Radler etwas freundlicheren Pfälzer Weinberge, und zwar von Bad Bergzabern aus.

 Gleich am Sonntagnachmittag unternahmen wir unsere erste Ausfahrt. Wir radelten nach Süden durch das Deutsche Weintor ins französiche Wissembourg. Nach einem kurzen Aufenthalt in den schönen Gassen der Altstadt fuhren wir auf anderen Weinbergwegen zurück nach Bad Bergzabern, 30 km.

Am Montag ging es nach Westen bis nach Wörth am Rhein und weiter nach Norden am Altrhein entlang bis Neupotz. Die Rückfahrt bescherte uns wegen kräftigem Regen einen längeren Aufenthalt in Erlenbach in einem überdachten – leider noch geschlossenen – Biergarten. Als nach zwei Stunden immer noch keine sich mehrmals andeutende Regenpause eingetreten war, reichte es uns, und wir radelten die letzten 15 km durch Regen und Gegenwind zurück (jedenfalls fünf von uns; zwei zogen ein Taxi vor). 74 km

Für Dienstag kündigte sich wieder Regen an, und deshalb entschieden wir uns zu einem radfahr-freien Tag. Vormittags erkundete jeder für sich die ansprechende Bergzaberner Altstadt. Nachmittags fuhren wir mit dem Linienbus nach Landau im Nordwesten. Dabei wurden mehrere kleine, meist sehr malerische Ortschaften angefahren, wohl ihre einzige Verbindung zu den größeren Städten. Schlechtes Wetter hatten wir dann auch in Landau, was uns – nach Kaffee und Kuchen – nicht davon abhielt, die durch eine wechselvolle Geschichte gezeichnete Altstadt näher zu betrachten. Dann ging es per Linienbus zurück.

Am Mittwoch ging es nach Westen. Da beginnt gleich der Pfälzer Wald. Wir fuhren bis nach Dahn ins „Dahner Felsenland“. Die Felswände dort waren ähnlich eindrucksvoll wie die im Elbsandsteingebirge bei Dresden. Auf abwechslungsreichen Wegen durch Wald und an Bachläufen entlang waren wir ganz trocken (höchstens verschwitzt) unterwegs, wie auch in den folgenden Tagen. 62 km

Am Donnerstag fuhren wir nach Südosten. Zunächst ging es mal wieder durch Weinberge, aber dann durch den „Bienwald“ bis nach Niederlauterbach in Frankreich. Frankreich? Eigentlich sah man das nur an den Auto-Kennzeichen. Über Kandel, erst durch den Bienwald, dann über Weinberge, ging es zurück. 73 km

Am Freitag führte uns unsere letzte Tour nach Nordosten wieder durch die Weinberge über Rohrbach nach Herxheim und dann zurück über Winden. Inzwischen war es sehr heiß geworden, und wir begnügten uns heute mit einer kürzeren Strecke. 44 km

Samstag, 16. August 2018: Aufbruch nach Friedrichsdorf; am späten Vormittag waren wir alle wieder gesund zu Hause mit schönen Erinnerungen an die Südpfalz.

Teilnehmer: Organisator Frank, Jürgen, Udo, Peter, Werner, Horst und Ingo

Bericht: Udo Friedrich

Radler 2018

Auch 2017 waren einige radsportbegeisterte Leichtathleten wieder auf Radtour. Dieses Mal ging es schon am 7. Mai los nach Wertach im Allgäu, wo die Senioren für eine Woche auf anspruchsvollen Rundtouren rollten - und manchmal auch schoben.

Zum Wandern, eine den Senioren von Gesundheitsprofis dringend empfohlene Tätigkeit, folgten wir vom 15.6. bis 18.6.2017 dem Ruf „ins Land der Franken fahren“, begaben uns nach Kitzingen und stiegen dort sogleich in die Wanderschuhe.

Hier der Bericht aus dem letzten Jahr von Robert Baumgärtel: Wanderung der Leichtathletik-Senioren im Pfälzer Wald

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